Einladungskarte
May 17th, 2012Die Postkarte im .pdf/CMYK Format zum Download: 6×4.25_front_CMYK.pdf (12.9MB), 6×4.25_back_CMYK.pdf (532KB)
Die Postkarte im .pdf/CMYK Format zum Download: 6×4.25_front_CMYK.pdf (12.9MB), 6×4.25_back_CMYK.pdf (532KB)
Das Farbmischverhältnis der Sojapflanzenbeleuchtung ist auf 2:1 rot zu blau abgestimmt, eine Lichtwellenkombination, die besonders wachstumsfördernd für die Sojapflanzen und durch LED Technologie extrem energiesparend ist. Diese Art der Pflanzenbeleuchtung ist technisch und konzeptionell inspiriert durch ein aktuelles Forschungsprojekt in den Agrarwissenschaften an der Purdue University (unserer Heimatinstitution), s. Robinson, Keith: “Purdue gets $4.88 million grant to study LED lighting of plants” (“Purdue erhält Fördergelder in Höhe von 4.88 Millionen Dollar um LED Beleuchtung von Pflanzen zu erforschen,” Purdue Newsroom, 25. Oktober 2010). Dr. Chieri Kubota vom Controlled Environment Plant Physiology&Technology Lab an der University of Arizona, ein Projektpartner des Purdue Teams erforscht momentan die optimale Wellenlänge des LED Lichts in Gewächshausanwendungen: http://cals.arizona.edu/research/kubota/Site/Research_Projects.html
Die LEDs des National Security Garden Projekts werden von Solarenergie gespeist. Dieses Lichtkonzept ist zum einen ein utopischer Beitrag zu Michael Pollans Idee des „Sun Farming“ zum anderen aber auch eine kritische Reflektion über die Grenzen und möglichen Gefahren technologischer Eingriffe in die Natur. Wieviel Wachstumslicht ist im utopischen Garten der nationalen Sicherheit für das Pflanzenwachstum förderlich und wann wird es zuviel?
Ästhetisch entsteht durch das magentafarbene Wachstumslicht bei Nacht ein Negativbild der Pflanzen (ähnlich eines Fotonegativs), die tagsüber grün sind (Magenta als Gegenfarbe von Grün im RGB Farbspektrum).
Dokument mit Spezifikationen der Aluprofile (inkl. Kunststoffabdeckungen und Halteklammern): NSG_aluprofile.pdf (.pdf, 483KB)
Der “Hungry Hoosier” ist eine Radiosendung, die im zweiwöchentlichen Rhythmus lokal in West Lafayette, IN ausgestrahlt wird und Kochrezepte sowie Nahrungsmittel vorstellt. Diese Woche behandelte Autor Scott Hutcheson die Sojabohne, in Form von Edamame als ein exotisch aber doch bekanntes Nahrungsmittel in Indiana. Diese Sendung verdeutlicht eindrücklich die Beziehung der regionalen Bevölkerung zu der am weitesten verbreiteten landwirtschaftlichen Monokultur in Indiana: Soja existiert ausschliesslich als industrielle Nutzpflanze im kollektiven Gedächtnis der “Hoosiers” (Bezeichnung für die Bevölkerung in Indiana).
Sendung als .mp3 runterladen: HungryHoosier_Edamame_051512.mp3 (3:56 Minuten)
Hier ist ein .pdf Dokument, daß detailliert 3 Möglichkeiten zur Form und Anbringung des wetterfesten Kastens für den Solarakku beschreibt, je nach Variante der Unterkonstruktion (mit Gerüst verstärkt oder rein aus Betonschalungsplatten gebaut). Wichtig bei allen drei Möglichkeiten ist die Unterkonstruktion so offen wie möglich zu belassen um ihre visuelle Leichtigkeit zu erhalten.
Download: UK_mit_Kasten.pdf
Hier is ein .pdf Dokument mit Details zur Aussaat und Betreuung der Sojapflanzen für den National Security Garden in Singen/Htwl.: NSG_sojaanbau_anleitung.pdf
Weitere detaillierte Informationen zum Sojaanabau sind über den Deutschen Sojaförderring erhältlich: http://www.sojafoerderring.de/pages/anbau.php
Die Positionierung des Kastens für den Solarakku in der Unterkonstruktion für das Solarmodul sollte so ausgelegt sein, daß die Oberkante des Kastens mit der Oberkante des Beets abschließt. Die Größe des Kastens sollten nach Spezifikationen von Mick Kleber (Solarkomplex) angefertigt werden, der Kasten kann horizontal mittig (oder bündig mit einer der Seiten) an der Frontplatte innen in der Unterkonstruktion agebracht werden. Er sollte wetterfest und abschließbar sein.
Hier ist ein .pdf Dokument mit der oben abgebildeten Zeichnung: solar_unterkonstruktion_akku.pdf
Es gibt noch einige Fragen zur genauen Platzierung des National Security Gardens auf dem Rathausplatz in Singen, die in diesem Dokument festgehalten sind: lageplan_april_2012.pdf
English:
In his April 7th New York Times “The Other Arab Spring” Thomas L. Friedman argues: “The Arab awakening was driven not only by political and economic stresses, but, less visibly, by environmental, population and climate stresses as well.” This is interesting in the context of the the National Security Garden, the main concept of which is based on the complex interrelations between agricultural-industrial practices, climate change and ultimately questions of national security – all encapsulated in the soybean as a discoursive object.
Deutsch:
In seinem Artikel vom 7. April in der New York Times, ” The Other Arab Spring” (Der andere Arabische Frühling), schreibt Autor Thomas L. Friedman: “The Arab awakening was driven not only by political and economic stresses, but, less visibly, by environmental, population and climate stresses as well.” (Das arabische Erwachen wurde nicht nur durch politische und wirtschaftliche Anspannungen angetrieben, sondern, weniger sichtbar, auch durch umweltbedingte, bevölkerungsbedingte und klimatische Anspannungen.) Das ist eine interessante Aussage im Kontext des National Security Garden Projekts, dessen Konzept die komplexen Zusammenhänge von agrar-industriellen Praktiken, Klimawandel und letztendlichen Fragen der nationalen Sicherheit, konzentriert in der Sojapflanze als diskursives Objekt, behandelt.
Link: http://www.nytimes.com/2012/04/08/opinion/sunday/friedman-the-other-arab-spring.html?pagewanted=all
Permalink: NYTimes_Friedman.pdf